Dienstag, 7. April 2015

Rezension Nr. 11

Nenn mich nicht Hasi von Sandra Girod

                   


                                 -Inhalt-


Angela führt ein geordnetes Leben in Hamburg. Sie hat einen Mann, zwei nette Kinder und ein Haus. Auch hat sie keine finanziellen Sorgen und dennoch ist ihr stinklangweilig. Auch im Eheleben ist nüchterner Alltag eingekehrt. Sie beschließt, gemeinsam mit der besten Freundin Paula, sich eine Affäre zuzulegen und dadurch mehr Spannung in ihr Leben zu bringen. Doch irgendwie ist das nicht immer ganz so wie man es sich vorstellt.

                          -Meine Meinung-

Dieses Buch hat mich so oft zum Lachen gebracht und bestens unterhalten. Die Hauptprotagonistin Angela, war mir auf Anhieb sehr sympathisch und ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Sie hat einen wunderbar erfrischenden und gleichzeitig trockenen Humor, dass ich oft laut lachen musste. Es wurde zwar vieles sehr klischeehaft und übertrieben dargestellt, aber genau das fand ich so witzig und hatte sehr viele Momente auch bildlich im Kopf. Über ihren Ehemann Jan-Rudi habe ich mich auch köstlich amüsiert. Die extremen Verhaltens-und Charakterunterschiede der beiden Eheleuten aber auch die vielen anderen Charaktere in der Geschichte haben wirklich ALLE Klischees bedient und ich hatte sehr viel Spaß beim lesen, obwohl die Handlung eher flacher war. Ich fühlte mich bestens unterhalten und auch des Öfteren an meinen letzten Hamburg-Ausflug erinnert. Einziger kleiner Kritikpunkt: obwohl Angela zwei Kinder hat, hatte ich öfters das Gefühl, dass eins bevorzugt wird. Das hat mir nicht so gut gefallen, und das fand ich etwas schade.
 
                              -Fazit-

Sehr witzige und kurzweilige Geschichte, die mich gut unterhalten konnte. Daumen hoch!

                                  4/5 Punkte von mir

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen